selbstverständlichkeit



gestern beim spazieren kam mir folgendes zu ohren: „mit dem helikopter bist du im nu im spital, wenn du auf der skipiste einen unfall hattest. früher war das ja eine zumutung wenn du mit dem rettungsschlitten ins tal musstest!“ ig so... sprachlos u när so... hee frou, ä zuemuetig wärs viilich we me di dert obe lies la lige!? natürlich habe ich das nur gedacht! wieso eigentlich? man mischt sich eben nicht in andere angelegenheiten. ds ghört sech so... jedem das seine! viilich o furt-lose u luege!?

dieses erlebnis hat mich dazu gebracht darüber zu schreiben wie selbstverständlich so vieles geworden ist! versteht mich recht, auch ich habe gerne annehmlichkeiten, einen gewissen luxus und bestimmt wäre es bequemer mit der rega ins spital geflogen zu werden... viieu gmögiger sone auperundflug vorem spitauufenthaut! aber hee... ich bin dankbar dafür, dass ich überhaupt gerettet werde... wenn... denn!

könnt ihr mir weiter helfen? wieso wird so vieles für uns zur selbstverständlichkeit? wieso schätzen wir gar nicht mehr was wir haben? oder wollen höchstens noch mehr?

wir möchten auch unbedingt bis feierabend unser geliebtes 5korn-brot und bitte noch leu-warm im regal! bitte... danke! gerne jede frucht und jedes gemüse, ob saison oder eben nicht! ja, auch am liebsten von montag bis samstag... halt... noch lieber auch sonntags... und das gerne täglich von 7-20uhr!?

we mr da grad bi de öffnigsziite si... möchtest du gerne solche öffnungs- und arbeitszeiten? nume mau zum überlege! ob ig persönlechs guet finde, wär de ume es angers thema! aber es ist ja selbstverständlich, dass es leute gibt die gerne so arbeiten.

übrigens: in vielen ländern hungern menschen, weil sie nichts zu essen haben! sich nicht nur kurz umentscheiden müssen, was sie anstelle des kürbisses aus dem regal nehmen wollen! aber das wisst ihr ja! dsch aber äbe dert... u nid hie!

ein schlauer mann hat mich mal auf die komfort zone aufmerksam gemacht! (diesen ausdruck liebe ich seither! merci:*) ist es vielleicht „diese“ welche uns so vieles, als selbstverständlich ansehen lässt? sch ja gäbig wis isch & was mr aues hei!? ig weiss nid gnau...

ich wäre dafür, dass wir wieder häufiger-bewusst-dankbar sind... für das was wir haben! auch mal verzichten, reduzieren und schätzen wie grossartig wir es doch grösstenteils in der schweiz haben! oder ligeni da ganz fautsch?

thunersee, gschosse ufem sunntigsspaziergang mit em iphone...


1 Kommentar:

  1. ha gad chli müsse schmunzle. Hät di min Tweet vom Samschtig-Abig 1h vor Ladeschluss zume Abschnitt inspiriert? :) Ich has dänn deht nöd so bös gmeint oder so, dass ich gad hässig wär, wills dä Stangesellerie nüm gha hät. Bin doch eifach au echt überrascht xi. Abär isch ja bessär so, als wänns no jenschtäs vorig händ und dänn "münd" wägschmeisse.

    Ich gibä dir nämli Rächt, dass mir vill z'vill Sachä als sälbverständlich aluägäd. Vorallem wämmer usem Usland zrugg hei chunt, märkt mär doch, wiä schön mirs doch da händ ;)

    Grüässli

    AntwortenLöschen